Neue Wege.
Bessere Qualität.

1. Verarbeitung gekeimter Gerste mit Mikro-Organismen.

Heimische Gerstenkörner werden in einem speziellen Verfahren zu Gersten-Sprößlingen gekeimt und mit Mikro-Organismen verarbeitet. Es handelt sich um eine Form der milchsauren Vergärung, auch Fermentation genannt. Klingt für alle, die den Geschmack von Sprößlingen kennen seltsam, schmeckt aber ganz hervorragend, wenn man es so wie wir macht!

Zutaten mit diesem Verfahren können zugesetzte raffinierte oder chemisch verarbeitete Zucker ohne Geschmacksverlust vollständig ersetzten.

Unsere Zutaten enthalten jedoch trotzdem Zucker. Rein natürliche, in den Gersten-Sprößlingen enthaltene Zucker.

Aber bereits mit dem Einsatz der Zutaten mit diesem Verfahren ist es möglich, den (dann rein natürlichen) Zucker-Anteil bei Lebensmitteln ohne Geschmacks-Verlust um 10-30% zu senken.  Fermentation mit Mikro-Organismen (milchsauere Vergärung) ist zudem eine uralte Methode, Lebensmittel ohne Chemie haltbar zu machen. Künstliche Zusatzstoffe für die Haltbarkeit sind bei Verwendung von Zutaten mit diesem Verfahren dann nicht mehr nötig.

2. Aufbrühen von getrockneten Pflanzen.

Mit einem weiteren speziellen Verfahren werden Planzen wie Kräuter und Früchte getrocknet und frisch gebrüht. Damit können umstrittene chemische Zucker-Ersatzstoffe (künstliche Süßstoffe) wie beispielsweise Aspartam vollständig durch rein natürliche Zutaten ersetzt werden. Künstliche Süßstoffe haben für die meisten Konsumenten einen eher unangenehmen, oft tatsächlich als „künstlich“ empfundenen, Beigeschmack. Lebensmittel mit Zutaten, bei dem dieses Verfahren eingesetzt wird, schmecken deutlich besser und auch „voller“ als Lebensmittel mit zugesetzten künstlichen Süßstoffen.

Sogar geschmacklich überzeugende Getränke mit null Kalorien, null Kohlenhydraten und null Zucker sind damit möglich.

Meist werden jedoch die Zutaten mit diesem Verfahren nur für eine deutliche Reduktion des Zucker-Gehaltes bei Lebensmitteln verwendet. 

SÄMTLICHE PRODUKTE UND ZUTATEN FÜR LEBENSMITTEL KÖNNEN MIT "CLEAN-LABEL“ AUSGELOBT WERDEN.

Beide Verfahren in Kombination unschlagbar!

Je nach Anforderungs-Profil werden die beiden Verfahren für Zutaten jeweils alleine oder in Kombination miteinander eingesetzt. Bei Getränken, die absolut Zuckerfrei* sein sollen, kommt nur unser Verfahren des Aufbrühens von getrockneten Pflanzen zum Einsatz. Auch für Lebensmittel, die Zucker-arm* sein sollen, macht meist der alleinige Einsatz dieses Verfahrens Sinn.  

Sind jedoch geschmacklich wirklich überzeugende Alternativen zu Lebensmitteln mit „vollem Zuckerzusatz“ (Lebensmittel, die über 10 Gramm Zucker /100 Gramm oder 100 ml haben) gefragt, dann macht der Einsatz unseres Verfahrens mit der gekeimten Gerste Sinn, mit dem alleine der Zucker-Gehalt bei mindestens gleich bleibendem Geschmack um bis zu 30% gesenkt werden kann.

Wenn dann der Zucker-Gehalt bei solchen Lebensmitteln nochmals deutlich gesenkt werden soll, ohne daß weder der Geschmack an sich, noch das "geschmackliche Volumen“ also das „mouthfeeling“ leiden sollen, dann ist die Kombination unschlagbar. Sogar eine Zucker-Reduktion von mehr als 50% bei weiterhin vollem Geschmack ist damit problemlos machbar. Und das alles mit rein natürlichen Zutaten! 

  • *Zuckerfrei:

    Maximal 0,5 Gramm Zucker/100 Gramm oder ml bei Getränken. Anm.: Wir definieren Zuckerfrei bei unseren Zutaten mit 0,0 Gramm Zucker.

  • *Zuckerarm:

    Maximal 2,5 Gramm Zucker/100 ml bei Getränken, maximal 5 Gramm Zucker bei anderen Lebensmitteln.

  • *Zuckerreduziert:

    Mindestens 30% weniger Zucker als vergleichbare andere Lebensmittel.

Die aktuelle SIPCAN-Empfehlung ab 01.09.2019 lautet:

  • Maximal 6,7 Gramm Zucker/100 ml (inkl. natürlich enthaltenem Zucker) und kein Süßstoffe bei Getränken.
  • Maximal 12 Gramm Zucker/100 ml oder Gramm (inkl. natürlichem Milchzucker) und keine Süßstoffe bei Milchprodukten.

Link SIPCAN: www.sipcan.at 

Beides nicht neu. Aber neu gedacht.

Verfahren, bei denen Gerste gekeimt und anschließend mit Mikro-Organismen verarbeitet wird, ist nicht neu, in Wirklichkeit ist Fermentation sogar uraltes Wissen. Auch das Trocknen von Pflanzen mit anschließendem Aufbrühen ist uralt, Tee wird seit Urzeiten so gemacht. 

Die bisherigen Verfahren hatten einige erhebliche Probleme:

Zucker-Reduktion nur mit wesentlichem Geschmacksverlust möglich. Denn (zugesetzte) Süße ist ein hervorragender „Geschmacksträger“.
Auch das "geschmackliche Volumen“ der volle Geschmack der Produkte litt deutlich, wenn der Zucker-Gehalt reduziert wurde.  

Wir haben uraltes Wissen neu gedacht, neu aufgesetzt und sind bei der Umsetzung neue Wege gegangen. Darüber sind viele lange Jahre für die Entwicklung unserer Verfahren vergangen, bis sie endlich fertig waren. Aber die Ergebnisse übertrafen unserer Erwartungen.

Jetzt ist es möglich:

Bio-Lebensmittel mit drastisch weniger Zucker, die sogar konventionellen Produkten mit "vollem Zucker-Zusatz“ geschmacklich überlegen sind! 

Bisher nur für trinkbare, künftig für alle Lebensmittel einsetzbar.

Die Zutaten, die wir bisher mit unseren Verfahren herstellen, sind flüssig. Deshalb sind sie im Moment nur für Getränke einsetzbar. Wir arbeiten aber bereits intensiv daran, unsere Verfahren dahin weiter zu entwickeln, den Flüssigkeits-Gehalt massiv zu senken. Künftig wollen wir Zutaten mit unseren Verfahren bei allen Lebensmitteln einsetzen können. Bei der Entwicklung dahin sind wir schon sehr weit. Das Ziel ist, dass wir das bis Mitte 2020 schaffen!

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